Meine Meinung zur Inflation

Zehn Prozent! Die offizielle Inflationsrate in Deutschland beträgt derzeit etwa 10 %. Allerdings hat man den Eindruck, dass die aktuellen Verbraucherpreise eigentlich höher sind als die offizielle Inflationsrate.

Als Gründe werden hierfür die „Corona-Pandemie“, und die dafür völlig überzogenen Maßnahmen jeglicher Coleur benannt, und nicht zuletzt der „Ukrainekrieg“, und die selbst auferlegten Geißelungen zum Nachteil des deutschen Steuerzahlers.

Der Steuerzahler, nämlich, darf mit seinen CO2-Abgaben, zur Verhinderung der Erderwärmung, noch kräftig mitwirken, bei der Forcierung der Inflation. Natürlich tragen zur Teuerung immer mehr Auflagen für Wirtschaft und Landwirtschaft mit dazu bei. Und nicht zuletzt kommt noch eine Verknappung von Waren hinzu, weil man, unter anderem, hierzulande nicht in der Lage ist sich selbst zu versorgen.

Jetzt kann man sagen in anderen Ländern Europas und in den USA galoppiert die Inflation ja auch. Das ist richtig. Die Inflation hat ihre Wurzel eigentlich da wo die Geldmenge stark ausgeweitet wird, ohne dass eine entsprechende Wirtschaftsleistung dahinter steht. Das haben wir in den Letzten Jahrzehnten bei der US-Notenbank gesehen, als auch bei der Europäischen Zentralbank.

Allein die EZB hat fast sämtliche, in den „Maastrichter-Veträgen“ festgelegten Konvergenzkritärien über Bord geworfen, und druckt zur Rettung der eigenen Währung Geld ohne Ende.

Das dies alles, bei einer Null-Zins-Politik, zur massiven Geldentwertung führt, haben die Spatzen schon vor Jahren von den Dächern gepfiffen.
Nun könnte ja die EZB das Geld wieder einsammeln, und die Zinsen stark erhöhen. Doch tut sie das, können viele europäische Staaten ihre Schulden nicht mehr bezahlen. Sie müssten eigentlich ihre Steuern und Abgaben erhöhen, was wiederum die Teuerung nicht beendet.
Beenden kann man allerdings Eines, das Mitmachen in diesem untergehenden Währungssystem. Was für uns bedeutet, dass man wieder eine eigene Währung, und zwar der wirtschaftlichen Stärke angemessene Währung hat.

Sicherlich kommen dann die Mahner, welche dann den Untergang der Exportnation Deutschland befürchten. Doch der Vorteil liegt eigentlich darin, dass bei einer Währungsaufwertung die Qualität der deutschen Güter so verbessert werden muss, dass wir wieder wettbewerbsfähiger sein werden.
Im Wettbewerbs-Ranking liegt weltweit die Schweiz seit Jahren auf Platz 1, und das mit einer starken Währung. Schweizer Produkte haben eine hohe Wertigkeit und sind weltweit gefragt.

Deutschland hingegen war sonst immer unter den Top 10. Doch Deutschland liegt mittlerweile in der letzten Hälfte der Top 20.
Und ganz nebenbei bemerkt, ist die Inflationsrate des Schweizer Franken momentan unter drei Prozent!

Der ehemalige Bundeswirtschafts- und Finanzminister Karl Schiller formulierte einmal: „Jede Währungsaufwertung ist eine Sozial-Dividende für das deutsche Volk, denn ihr könnt danach im Supermarkt alles billiger kaufen.“

Er sagte auch: „Inflation ist wie eine Droge: Für knappe Zeit macht sie „high“.

Damit hat er völlig Recht, nach dem Hoch kommt der Absturz. Und damit das nicht ein unendlicher Albtraum wird, brauchen wir eine eigene starke Währung, als Garant für einen Wohlstand, wie wir ihn früher einmal hatten.

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