"Wir sitzen auf einem Pulverfass - Landessverräter vor Gericht"

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Uwe Junge beeindruckte als kämpferischer Gastredner auf dem Georgsplatz

Hannover (afd) - Um Deutschland steht es schlecht. Die Lage ist ernst, sehr ernst, aber die AfD ist zu erbittertem Widerstand bereit und kann sehr zuversichtlich in den Wahlkampf gehen Dieses Fazit lässt sich nach der wieder sehr gelungenen Veranstaltung der hannoverschen AfD in Stadt und Region ziehen, zu der am Freitag nachmittag rund 200 Zuhörer auf den Georgsplatz gekommen waren. Zum krönenden Abschluss beeindruckte Gastredner Uwe Junge, Chef der rheinland-pfälzischen AfD und Fraktionsvorsitzender im dortigen Landtag, mit einer von tiefer Sorge um unser Land getragenen, vernichtenden Bestandsaufnahme der deutschen Zustände - und mit kämpferischer Energie.

"Unser Land verliert Tag für Tag an innerem Frieden", sagte der ehemalige Berufsoffizier. Die Ereignisse um den G20-Gipfel in Hamburg hätten gezeigt, dass selbst 20.000 Polizisten die Lage nicht mehr im Griff gehabt hätten, "und es wird noch schlimmer kommen". Was ist, fragte Junge, wenn nach dem Freitagsgebet die Islamisten losschlagen? Statt sich diesen und vielen weiteren drängenden Problemen unseres Landes zu stellen, machten die Verantwortlichen jedoch "wie ängstliche Kinder" die Augen zu, oder widmeten sich der "Ehe für alle", fahren strategielos im Nebel auf Sicht - und unser Land gegen die Wand.

"Es ist unser Deutschland"

"Wir sitzen auf einem Pulverfass und spielen mit dem Feuer", sagte Junge, "wenn wir jetzt nicht entschlossen handeln, wird uns unser ganzes Wohlfahrts- und Rechtssystem in absehbarer Zeit um die Ohren fliegen". Aber, auch daran ließ Junge keinen Zweifel: "Es ist unser Deutschland, und wer sich daran vergreift, muss mit unserem erbitterten Widerstand rechnen!" Es werde ein funktionierendes Gemeinwesen zerstört - und das sei Landesverrat. Landesverräter aber, so Junge, müssen vor ein Gericht gestellt werden!

Der drahtige Oberstleutnant a. D., übrigens auch ein "sturmfester und erdverwachsener Niedersachse", wie er sagte, nämlich in Hildesheim geboren, sprach mit Ernst und Leidenschaft zahlreiche weitere Probleme unseres Landes und Europas an: den drohenden, teils schon realisierten "Familiennachzug", die permanenten und Rechts- und Verfassungsbrüche im Zuge der "Flüchtlingskrise" und den damit einhergehenden "gigantischen Sozialbetrug", die Verwerfungen durch den Euro, und, und, und. Und am Ende begeisterter Applaus.

Alle Unterlagen in Ordnung - bereit für die Wahl

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Zu Uwe Junges Vorredner, unserem Landeschef Paul Hampel, der zunächst die erfreuliche Mitteilung machte, dass gerade vor wenigen Stunden endgültige Klarheit geschaffen worden sei: Alle Unterlagen sind in Ordnung, die AfD Niedersachsen ist zur Bundestagswahl zugelassen! Und bei der, da zeigte sich Hampel ganz sicher, wird die AfD drittstärkste Kraft! Auch Hampel prangerte den real existierenden Irrsinn in unserem Land in seiner ganzen Vielfalt an, ganz aktuell: die mutwillige Demontage der deutschen Autoindustrie durch Politik und Medien; den Niedergang an allen Fronten, etwa im Bildungswesen. Deutschland, das einst weltweit Standard gesetzt hat, fällt auf so gut wie allen Gebieten zurück, Ergebnis einer seit vielen Jahren verfehlten, ideologisierten Politik.

Zuvor hatten sich zwei der vier AfD-Direktkandidaten in Region und Stadt, nämlich Dietmar Friedhoff (Wahlkreis 43, Region Nord) und Jörn König (Wahlkreis 41, Stadt Hannover Nord) mit ausgezeichneten Reden empfohlen. Auch Friedhoff stellte klar, wie später auch Uwe Junge: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland", auch Friedhoff prangerte das fundamentale Staatsversagen an: "Eine Nation, die nicht in der Lage ist, ihre Grenzen zu schützen, hat aufgehört, eine Nation zu sein."

Jörn König strich vor allem die bisherigen Erfolge der AfD heraus, dieser "erfolgreichsten Parteineugründung in der Geschichte der Bundesrepublik" und wies auf die Alleinstellungsmerkmale unserer jungen Partei hin, wie Eintreten für Volksentscheide und Euro-Kritik. Auch König zeigte sich überzeugt, dass die AfD aus der Wahl vom 24. September als drittstärkste Kraft hervorgehen wird: "Wir werden zweistellig!"

Zu danken haben wir wieder einmal der Polizei, die mit großem Aufgebot für eine vollkommen störungsfreie und harmonische Veranstaltung sorgte und die üblichen Verdächtigen auf Distanz hielt, die sich auf der anderen Seite der Georgsstraße versammelt hatten, wie üblich. Dank auch an alle Parteifreunde hinter den Kulissen und bei der Organisation. Ganz ohne Schmus: Wir sind schon eine tolle Partei. (afd/aup)