"Sie haben nichts begriffen, sie machen weiter wie bisher"

Wahlkampfendspurt mit Gauland in Misburg - Kampfeslust und Einigkeit

 
Hannover (afd) - Kraftvoller Endspurt im Finale des Landtagswahlkampfs mit einem bestens aufgelegten und gewohnt angriffslustigen Alexander Gauland, der den in Berlin Regierenden mit ihrer verhängnisvollen Politik schonungslos die Leviten las: "Da haben wir ihnen gerade im Bund eine gehörige Abreibung verpasst, aber sie wollen weitermachen wie bisher. Man kann nicht sehen, dass die Regierenden in irgendeiner Weise etwas begriffen oder verstanden hätten, dass sie den Ruf von Millionen Wählern: 'Wir wollen nicht, dass es so weitergeht', in irgendeiner Weise kapiert oder aufgenommen hätten", so der Große Alte Mann der AfD am Dienstagabend im Bürgerhaus Misburg, das im Innern mit aufwändiger Lichttechnik in nobles AfD-Blau getaucht war.
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"Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen", sagte Gauland, "Merkel erklärt am Wahlabend: 'Ich wüsste nicht, was ich hätte anders machen sollen.'" Dabei habe sie den Rechtsstaat eingerissen, 1,4 Millionen Menschen ins Landgeholt, ohne auch nur den Bundestag zu fragen und mit der Grenzöffnung einen totalen Kontrollverslust des Staates zu verantworten. "Und wir haben weiterhin offene Grenzen", sagte Gauland - nur dass es jetzt anders heiße: "Atmender Richtwert - wenn ich das schon höre!"
 
Jeder "Flüchtling" koste Deutschland pro Lebenszeit 450.000 Euro, rechnete Gauland vor, das ergebe längere Sicht hochgerechnet 900 Milliarden Euro! Aber abgeschoben werde kaum: "Unsere Gesellschaft hat nicht mehr die Kraft, das Recht durchzusetzen." Die offenen Grenzen müssten wir mit dem sozialen Abstieg unseres Landes bezahlen. Düstere Diagnosen und düstere Aussichten also, aber Gauland hielt dem auch trotzig entgegen: "Wieso lassen wir uns das alles gefallen? Es ist unser Land! Wir sind das deutsche Volk!"
Und zu lachen gab es auch etwas. Das mit der "Entsorgung" der Frau Özugz sei nicht so falsch gewesen: Die Wähler hätten sie jetzt eben entsorgt.
 
127.000 Zuschauer zeitgleich per Livestream
 
Gaulands aufrüttelnde Rede fand Verbreitung weit über die gut 200 in der Halle versammelten Besucher hinaus: Bis zu 127.000 Zuschauer verfolgten das Geschehen in Misburg zeitgleich per Livestream, teilte Heiner Rehnen mit, der für Technik zuständige Mann im Landesvorstand.
 
Nach dem mit Standing Ovations gefeierten Gauland übernahm unser Landesvorsitzender Paul Hampel. Der frischgewählte Bundestagsabgeordnete griff den amtierenden niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil scharf an und bescheinigte ihm Versagen in so gut wie allen Bereichen, vor allem in der Bildungspolitik und bei der Inneren Sicherheit. Weil brüste sich damit, dass es in Niedersachsen noch nie so viele Polizisten gegeben habe wie heute, aber zugleich seien Polizeidienststellen in der Fläche nicht mehr besetzt, die Menschen fühlten sich nicht mehr sicher, es gebe massenhaft Wohnungseinbrüche, das organisierte Bandenwesen nehme zu.
 
 
Dana Guth: Für eine Politik des Realismus - Kampf der Ideologie
 
Aber, so hatte Hampel den Saal bereits zu Beginn eingestimmt: "Ab Montag herrscht ein anderer Wind auch im Landtag von Niedersachsen!" Dafür sorgen wird an vorderster Front Dana Guth, an die Hampel übergab. Die AfD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl benannte das Grundmuster der bisherigen Politik: Ideologie statt Politik, die sich an der Realität und an den Menschen orientiert. Beispiel Verkehrspolitik: Bedingungslose Forcierung des Elektroautos, ohne dass die Probleme bei massenhafter Produktion von Batterien bedacht würden. Bespiel Bildungspolitik: Bedingungsloses Festhalten an der gescheiterten "Inklusion", bei Abschaffung des bewährten Förderschulsystems.
 
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Drittes Beispiel: Innere Sicherheit. Da werde immer nur gefordert "Wir brauchen mehr Polizei", ohne dass auch nur einmal die Ursachen der gestiegenen Kriminalität benannt würden. "Die Herkunft der Täter wird verschwiegen, und wenn man dafür eintritt, dass diese Menschen aus Deutschland entfernt werden, ist man ein 'Rassist'", so Dana Guth. Viertes Beispiel: Kinder. Es werde Betreuung rund um die Uhr gefordert, aber ein Betreuungsgeld für Mütter, die ihr Kind zu Hause versorgen wollten, werde als "Herdprämie" verunglimpft. Dabei fordere die AfD lediglich, dass eine Mutter die freie Wahl zwischen beiden Möglichkeiten haben müsse.
 
Gruppenbild mit Gewinnern
 
Fünftes Beispiel schließlich: Landwirtschaft. Allein in den letzten drei Jahre hätten weitere 1.700 Betriebe aufgegeben, weil alles der Ideologie "Größer, wirtschaftlicher, billiger" untergeordnet werde. All diese Probleme, so Dana Guth, werde man mit im Landtag mit einer starken und einigen Fraktion auf die Tagesordnung bringen. Und um diese Stärke und Einigkeit zu versinnbildlichen, rief sie zum Schluss alle anwesenden künftigen Landtagsabgeordneten und auch beide Vorredner auf die Bühne, zum Gruppenbild des Erfolgs. Die vollkommene Harmonie im Saal wurde dieses Mal nicht einmal von irgendeinem der üblichen Verdächtigen außerhalb gestört. Kein Misston, nirgends. (afd/aup)
 
 

Der Wahlkampf geht weiter!

 
Die Alternative für Deutschland ist nach dem Einzug in den Deutschen Bundestag weiter im Wahlkampfmodus: Der Kreisverband Hannover Stadt präsentierte sich am Samstag wieder mit einem Infostand in der hannoverschen Innenstadt. Viele Hannoveraner kamen an unseren Stand vor C&A und beglückwünschten die anwesenden Mitglieder und den frisch gewählten Bundestagsabgeordneten Jörn König zum guten Wahlergebnis.
 
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Kein Infostand ohne Vorkommnisse
 
Unter anderem dank unserem Außenminister Sigmar Gabriel* oder dem Spitzendkandidaten der Grünen, Cem Özdemir**, meinen einige Zeitgenossen allerdings, sie müssten die Mitglieder der AfD als Nazis bezeichnen. Einem dieser wackeren "Antifaschisten" bekam das jedoch schlecht: Er radelte, "Sch...-Nazis!" rufend, an unserem Infostand vorbei - und fuhr direkt in die Arme der anwesenden Polizei, bei der wir stantepede Anzeige erstatteten.
 
 
 
Mit der Niedersachsen-Wahl am 15. Oktober wird die AfD in das 14. Landesparlament einziehen (damit fehlen nur noch Hessen und Bayern, wo im Herbst 2018 gewählt wird). Und je stärker wir werden, desto besser können wir, als einzige wirkliche Opposition, die Altparteien "jagen" (Alexander Gauland). Deshalb brauchen wir jede Stimme und werden auch an den beiden nächsten Samstagen wieder mit Infoständen in der Innenstadt vertreten sein, und zwar :

Samstag, 7. Oktober: Georgstraße, U-Bahn-Brüstung (vor H&M)
 
Samstag, 14. Oktober: Karmarschstraße, am Blätterbrunnen (vor Parfümerie Liebe)

In den westlichen Außenbezirken, wo die AfD nicht zuletzt wegen des dort beheimateten Reinhard Hirche besonders stark ist, werden wir uns hier zeigen:
 
Freitag, 29.September: Davenstedter Markt (14:00 – 16:30 Uhr)
Freitag, 6.Oktober: Mühlenberger Markt (14:00 – 16:30 Uhr)
Freitag, 13.Oktober: Wettbergen, Hauptstraße / In der Rehre (10:00 – 13:00 Uhr.
 
Nichts kann uns aufhalten!
 
 
* " ... dass ... zum ersten Mal nach 1945 im Reichstag am Rednerpult echte Nazis stehen.“
 
 
** "Erstmals könnten Nazis in den Bundestag einziehen."
 

 

SPD-Ratsfrau bedroht Beratendes AfD Mitglied!

"Wenn Sie weiterhin mit der AfD zusammenarbeiten, bekommen Sie in Hannover keinen Job mehr."
SPD-Ratsfrau Hülya I. zeigt ihre Auffassung von politischer Toleranz

Als in der Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation am 21. September zum ersten Mal die neue von der AfD nominierte Beraterin teilnahm, kam es zum Affront vonseiten der SPD.
In einer Vorstellungsrunde der beratenden Mitglieder des Ausschusses drohte die Ratsfrau Hülya I. (SPD) der Beraterin der AfD-Fraktion mit den Worten "Wenn Sie weiterhin mit der AfD zusammenarbeiten, bekommen Sie in Hannover keinen Job mehr."
Im Gespräch hat Frau I. zudem eine fiktive Situation mit ihrem ebenfalls anwesenden Sohn konstruiert. Dieser äußerte sich zustimmend, wenn er eine Firma hätte, würde er „sicher keine AfD-Sympathisanten einstellen."
Diese Situation und die Umstände im Ausschuss haben der Beraterin so zugesetzt, dass diese drei Tage später ihr ehrenamtliches Mandat niederlegte.
Die von der AfD nominierte Politikwissenschaftlerin war in ihrer Vergangenheit mehrjährig als OSZE-Beobachterin tätig und hat ihr Studium teilweise in London absolviert. Sie hat zudem selbst einen Migrationshintergrund und wäre eine willkommene Bereicherung für den sogenannten Internationalen Ausschuss gewesen.

In der gestrigen Ratsversammlung (28. September) war der Rücktritt im Ausschuss Thema. Ratsherr Reinhard Hirche hat dazu mit folgenden Worten Stellung genommen:

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

Reinharddie unverhohlene Drohung der SPD-Ratsfrau Hülya Iri gegen unser beratendes Mitglied im Internationalen Ausschuss ist etwas Ungeheuerliches. Die einstmals so stolze Sozialdemokratische Partei Deutschlands sollte sich schämen, eine solche Person in ihren Reihen zu haben.
Diese Arroganz der Macht und diese Bekämpfung des politischen Gegners mit allen Mitteln bis hin zur Bedrohung seiner wirtschaftlichen Existenz sind mir aus meiner Lebensgeschichte leider sehr vertraut. Ich komme nämlich aus einem totalitären System, der DDR, die ich 1984 als Dissident verlassen musste, und zuweilen fühle ich mich heute an die damaligen Zustände erinnert.
Besonders beschämend und grotesk ist es, dass solches Gebaren aus dem Kreise jener Parteien kommt, die sich immer salbungsvoll "die demokratischen Parteien" nennen, wozu wir, die AfD, angeblich nicht gehören.
Schämen Sie sich, Frau Iri, schämen Sie sich, SPD. Wir erwarten eine Stellungnahme von Ihnen!“

Frau I. selbst hat im Rat übrigens keine Stellung dazu genommen, sie schwieg und ließ die SPD-Fraktionsvorsitzende Frau Kastning für sich sprechen. (afd)

 

 15.10 AfD Niedersachsen in den Landtag!

Wahlparty

Am 24.09.2017 wurde anlässlich unserer Wahlparty das Glas erhoben und auf den Einzug der AfD in den Bundestag angestoßen.
Niedersachsen zieht mit sieben Kandidaten in den Bundestag.
Davon kommen Jörn König (KV Hannover Stadt) und Dietmar Friedhoff (KV Hannover Land) aus Hannover. Wir wünschen unseren Abgeordneten ein glückliches Händchen und viel Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe. Auf geht´s Deutschland.
 
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Jeder Fahrgast ein kleiner Terrorfahnder

 
Hannover (afd) - „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“, hatte die Grünen-Vorsitzende Katrin Göring-Eckardt 2015 auf dem Höhepunkt der unkontrollierten Masseneinwanderung ("Flüchtlingskrise") gesagt. In der Tat: Deutschland hat sich drastisch geändert, aber ein Grund zur Freude ist es definitiv nicht.
 
Wie die HAZ berichtet*, haben die Polizeidirektion und die Üstra ihr gemeinsames Sicherheitskonzept jetzt "wegen der aktuell weiterhin hohen Gefahr eines [islamischen] Terroranschlags" noch einmal überarbeitet. Eine Plakatkampagne unter dem Motto "Aufmerksam unterwegs" soll die Fahrgäste der Üstra sensibilisieren, wenn sie herrenlose Gepäckstücke oder verdächtige Personen an den Haltestellen beobachten. - Jeder Fahrgast ein Terrorfahnder, sozusagen.
 
Dazu Reinhard Hirche, hannoverscher AfD-Ratsherr und Direktkandidat bei der Landtagswahl im Wahlbezirk 27: "Entspannt in öffentlichen Verkehrsmitteln fahren war gestern. 'Dank' unkontrollierter Masseneinwanderung, der Unfähigkeit und Unwilligkeit, unsere Grenzen zu schützen und damit erhöhter Terrorgefahr
wird jede Fahrt zum Suchspiel und zur Angstpartie. Danke, Frau Merkel!"CI Facebook Signet 2017
 
Hirche befürchtet einen weiteren "Rattenschwanz von Problemen": "Was ist, wenn jemand eine Person für verdächtig hält und dieser Verdacht noch durch Äußerlichkeiten wie etwa arabisches Aussehen verstärkt wird? Und sich dieser Verdacht dann als gegenstandslos erweist? Dann werden die üblichen Verdächtigen sofort wieder loszetern: 'Vorurteil!', 'Fremdenfeindlichkeit!', 'Diskriminierung!', 'Rassismus!'"
 
Und ganz vorn mit dabei wäre natürlich - Katrin Göring-Eckardt. Die im Übrigen alles ganz prima findet und sich schrecklich langweilen würde, wenn alles in unserem Land noch so entspannt und sicher wäre, wie es früher einmal war. Kürzlich hat sie doch tatsächlich gesagt: „Natürlich gehört der Islam zu Deutschland, und natürlich gehören Muslime zu Deutschland. Und ich finde, darüber können wir ganz schön froh sein. Es wäre sehr langweilig, wenn wir nur mit uns zu tun hätten.“** - Wer solche "Politikerinnen und Politiker" hat, braucht keine Feinde mehr. (afd/aup)
 
 
 
 
Düstere Diagnosen eines weisen alten Mannes
 
 
Vaclav Klaus auf Einladung der AfD in Hannover
 
Hannover (afd) - Hochkarätiger geht's nicht mehr: Vier Tage vor der Bundestagswahl konnte die AfD Hannover mit Vaclav Klaus einen herausragenden europäischen Staatsmann begrüßen. Das Motiv seines Kommens, sagte Klaus im Stadtteilzentrum Ricklingen, sei einfach: "Ich möchte die AfD unterstützen. Denn Ihr Erfolg ist auch ein Erfolg für alle europäischen Demokraten."
Vaclav Klaus
 
Vaclav Klaus, ehemaliger tschechischer Ministerpräsident (1992 - 1998) und Staatspräsident (2003 - 2013), ist seit Jahren ein scharfer Kritiker der EU-europäischen Zustände; der studierte Makroökonom war auch von Anfang an gegen den Euro. Ganz besonders aber attackiert er die "Irrationalität" der europäischen Eliten in der Migrationskrise: "Wir sind Zeugen einer Umgestaltung Europas und der Liquidierung seiner Kultur, und das Instrument dazu ist die Massenimmigration."
 
"Politiker haben die Migranten eingeladen"
 
Diese Diagnose trifft Klaus auch in seinem Buch "Völkerwanderung", das er 2016 zusammen mit seinem langjährigen Berater Jiří Weigl verfasst hat. Es sind im Grunde ungeheuerliche Worte, die fast nach Verschwörungstheorie klingen, aber aus dem Munde dieses erfahrenen und weisen Mannes haben sie großes Gewicht und sind unbedingt ernst zu nehmen. In der Tat kann man sich diesen ganzen Irrsinn nicht anders erklären als mit einer solchen dahinter stehenden Absicht. Klaus präzisierte es jetzt noch weiter: "Politiker mit Deutschland an der Spitze haben in ihrem irrationalen Glauben an eine positive Bereicherung die Migranten eingeladen, nur deshalb sind sie da."
 
Das Bild, das Klaus von den Zuständen im EU-Europa zeichnete, war in jeder Hinsicht düster und dramatisch. "So etwas haben wir 1989 nicht erwartet. Wir wollten Demokratie und Freiheit. Aber ich fühle mich mehr und mehr an den überwunden geglaubten Kommunismus erinnert." Das freie Denken werde immer mehr unterdrückt zugunsten von Propaganda, es herrschten Politische Korrektheit, Multikulti-Wahn und der Kulturmarxismus der Frankfurter Schule.
 
Für eine neue Samtene Revolution
 
"Wir brauchen keine kleine Veränderungen, sondern eine radikale Wende", sagte Klaus; etwas wie die Samtene Revolution (mit der die Tschechen und Slowaken den Kommunismus abgeschüttelt haben). "Und Sie müssen das organisieren!", forderte er das (AfD-) Publikum auf. Aber 80 Sitze im Bundestag reichten dazu nicht aus: "Dazu brauchen Sie 200 Sitze", so Klaus verschmitzt-ironisch.
 
Überhaupt: Bei aller Drastik und Dramatik der Worte und der Diagnose war es alles andere als eine düstere und deprimierende Veranstaltung, ganz im Gegenteil. Dem stand schon die heiter-ironische Noblesse dieses großen alten weisen Mannes entgegen. Und er machte Mut mit seinem leidenschaftlichen Plädoyer für Freiheit, Demokratie, die traditionelle Familie gutes Benehmen, nationale Souveränität und Patriotismus.
 
"Das war eine Rede aus einer ganz anderen Liga als der von Schulz und Merkel", sagte ein Zuhörer in der anschließenden Diskussion. In der Tat: Das war die pure Integrität und Ehrlichkeit - und die Abwesenheit alles Phrasenhaften. Beispiel "Europa": Damit könne er eigentlich gar nicht so viel anfangen, sagte er. Er habe zum Beispiel überhaupt nichts gegen die Iren, aber sie ständen ihm auch nicht besonders nahe. Er sei vor allem und erst einmal Tscheche, und wenn schon Europäer, dann sei er Mitteleuropäer.
 
Ein tschechischer Patriot bei deutschen Patrioten
 
Klaus hatte in seiner Rede unter anderem auch von Deutschland als dem "Schlachtfeld Europas" gesprochen, auf dem die die Konflikte gelöst würden - oder eben auch nicht. Ein Zuhörer sprach dann später von Deutschland als dem "Herzen Europas". Nein, sagte Klaus - mit feiner Selbstironie, versteht sich - Tschechien sei das Herz Europas, und ganz genau sei Prag das Herz Europas. Ein tschechischer Patriot also zu Besuch bei deutschen Patrioten - und beide Seiten verstanden sich prächtig. Apropos Schlachtfeld: Auf die Frage, ob er die Gefahr von Bürgerkriegen in Westeuropa sehe, meinte er. diese gebe es bereits - ohne Waffen.
 
Vaclav Klaus war noch nie zuvor in Hannover gewesen, das ihm auch recht fern sei, "fast schon Skandinavien". Da könnte das Geschenk, das Jörn König dem Gast überreichte, vielleicht auf sein Interesse stoßen: ein Buch zur hannoverschen Geschichte. Zum Schluß langanhaltende Standing Ovations. Vaclav Klaus war ein Erlebnis. Wer es versäumt hat, ist selbst schuld. (afd/aup).
 
 
 
 

Stellungnahme

Am 13 September, verfasste das Evangelische Zentrum für Frauen und Männer in Hannover eine Pressemitteilung. In dieser Pressemitteilung, gab das Evangelische Zentrum eine Wahlempfehlung ab.

In Absprache mit dem AfD Kreisverband Hannover, veröffentlichen wir die Stellungnahme unseres Mitgliedes, Klaus Pehlke, ehemaliger Pastor der Evangelischen Kirche.

Pressemitteilung: Evangelisches Zentrum für Frauen und Männer

Brief an das Evangelische Zentrum für Männer und Frauen

Pressemitteilung

Staatsbesuch! Der frühere tschechische Staatspräsident
Vaclav Klaus kommt 20.09.17Václav Klaus kommt am 20.09.17 nach Hannover!

Bürgerforum mit Diskussion im Freizeitheim Ricklingen

Wir haben Staatsbesuch! Der frühere tschechische Staatspräsident Václav Klaus kommt am 20.09.17 um 18 Uhr in das Freizeitheim Ricklingen (Fritz-Haake-Saal). Er wird zum Thema: „Massenmigration und das tragische Versagen der deutschen und europäischen Eliten“ sprechen. Danach wird mit den Zuhörern diskutiert. Vorher gegen 17 Uhr wird Václav Klaus im Freizeitheim Ricklingen eine Pressekonferenz geben.

Hannover, 18. September 2017

Hannover (afd) – Der frühere tschechische Staatspräsident Václav Klaus wird am 20.09.17 um 18 Uhr im rund 400 Personen fassenden Fritz-Haake-Saal des FZH Ricklingen zum Thema: „Massenmigration und das tragische Versagen der deutschen und europäischen Eliten“ sprechen. Danach wird mit den Zuhörern diskutiert.

Um 17 Uhr ebenfalls im FZH Ricklingen wird sich Herr Klaus den Fragen der Presse stellen. Anschließend wird er seine Rede halten. Danach wird er sich in einem Bürgerforum den Fragen der Zuhörer stellen.

Václav Klaus bekleidete die höchsten Staatsämter der Tschechischen Republik: Von 1992 bis 1998 war er Ministerpräsident, von 1998 bis 2002 Vorsitzender des Abgeordnetenhauses und von 2003 bis 2013 Staatspräsident. Gemeinsam mit dem Slowaken Vladimír Mečiar verantwortete er die friedliche Teilung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik in zwei souveräne Staaten zum Jahresanfang 1993.

Über die AfD:

Die AfD ist die erfolgreichste Parteineugründung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde als Reaktion auf den „Euro-Rettungsschirm“ am 6. Februar 2013 in Berlin gegründet. Nach gerade mal vier Jahren ist sie mit 168 Sitzen in 13 Landtagen und im EU-Parlament vertreten. Die Umfragen für die Bundestagswahl 2017 liegen eine Woche vor dem Wahltermin bei 10 %, was etwa 60 Sitzen im Bundestag entspricht.

In der Region Hannover hat die AfD bereits über 400 Mitglieder, dabei lag das Mitgliederwachstum im Jahr 2016 bei über 60 %. Seit den Kommunalwahlen im September 2016 ist die AfD viertstärkste Fraktion in der Regionsversammlung (10,1 %; 9 Sitze) und im Stadtrat der Landeshauptstadt (8,6 %; 6 Sitze). Dazu kommen noch 66 Mandate in Stadt-, Gemeinde-, Orts- und Stadtbezirksräten.

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Dipl.-Ing., MBA Jörn König 
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So sprechen Gewinner - "The sky is the limit"

 
Wahlkampf-Endspurt mit Jörg Meuthen auf dem Georgsplatz
Hannover (afd) - Eine siegesgewisse und selbstbewusste AfD präsentierte sich am Freitag in der Endphase des Wahlkampfs auf dem Georgsgplatz. Mit den jüngsten verheißungsvollen Umfragen im Rücken vermittelte Starredner Jörg Meuthen bei aller Angriffslust fast schon so etwas wie souveräne Gelassenheit im Hinblick auf den 24. September: der dritte Platz ist der AfD sicher, und der Abstand zur taumelnden SPD dürfte noch geringer ausfallen,
als es die heutigen Zahlen noch sagen.Meuthen
 
Der Reihe nach zerpflückte Meuthen rhetorisch brillant und sarkastisch "die schon länger Regierenden", die sogenannte Opposition und die "Christian-Lindner-Partei" ("Alle elf Minuten verliebt sich ein Liberaler in sich selbst"). Den Unionsparteien bescheinigte er eine vernichtende Bilanz. Wenn die CDU jetzt mit den Themen Sicherheit und Ordnung punkten wolle, zeige sie damit Sinn für Humor, und Merkels Slogan
"Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" sei übelster Zynismus angesichts von No-Go-Areas, staatlichem Kontrollverlust, Betonsperren vor dem Kölner Dom ("Merkel-Legosteine"), dem Rat an Frauen, nicht allein zu joggen, der Enteignung durch Nullzinspolitik, horrender Steuerbelastung, eines verrotteten Bildungssystems, verfallender verrottender Infrastruktur und ... und ... und ... .
 
"Die CDU ist heute noch so konservativ wie Heiko Maas ein Freund der Meinungsfreiheit ist", sagte Meuthen. Und auch die CSU sei kein Stück besser mit "Heißlluft-Horst" (Seehofer) an der Spitze, "Merkels Abnickdackel". Andere Namen brauchte Meuthen nur zu erwähnen, um so etwas wie höhnische Heiterkeit beim Publikum hervorzurufen: den mit 100 Prozent der Stimmen gewählten SPD-Vorsitzenden "Kim Jong Schulz" etwa oder Katrin Göring-Eckardt.
 
Die AfD - Alternative und Avantgarde
 
Gelungenes Timing: In den letzten Minuten der mitreißenden, gar nicht einmal so langen, aber um so intensiveren Rede Meuthens erschien über dem Georgsplatz das von der AfD für den Wahlkampf angemietete Flugzeug mit AfD-Werbebanner. Da sehe man es, sagte Meuthen: "The sky is the limit" für die AfD, diese "Avantgarde eine neuen konservativen Gegenströmung" und "die einzige freiheitliche Partei" - "Wir freuen uns auf den 24. September!"
 
An diese freudige Erwartung knüpfte Paul Hampel nahtlos an. Der niedersächsische Landesvorsitzende erinnerte an die bezeichnende Szene nach dem Abgang Alice Weidels aus dem ZDF-Tribunal gegen die AfD mit Marietta Slomka. Um die entstandene Lücke zu füllen, rückte der Rest bekanntlich enger zusammen, und irgendeiner aus dieser Runde (Maas, Trittin & Co), sagte doch tatsächlich, und Millionen Zuschauer erlebten es: "Jetzt wird es gemütlich, jetzt sind wir unter uns." Damit, so Hampel, werde nach der Wahl im Berliner Parlament definitiv Schluss sein, endlich werde es dann mit der AfD eine wirkliche Opposition geben gegen diese Parteien, die sich den Staat wie eine Beute untereinander aufgeteilt hätten.
 
Nein zu Steinigung, Burka und Schächten .
 
In weiteren Reden stellten sich noch einmal die Bundestags-Direktkandidaten aus Stadt und Region Hannover vor. Sabine Ehrke griff den Rat des sachsen-anhaltinischen Innenministers Holger Stahlknecht (CDU) an die Moslems auf, sie sollten sich mit dem Bau weiterer Moscheen erst einmal zurückhalten, bis sich die Bevölkerung an den Islam gewöhnt habe. Gewohnt leidenschaftlich hielt sie dagegen: Sie werde sich niemals an den Islam gewöhnen, an Steinigungen, die Burka und das Schächten, diese moslemische Art des Schlachtens, bei der die Tiere qualvoll zu Tode kommen.
 
Dietmar Friedhoff machte sich, gewohnt unterhaltsam, Gedanken darüber, was wohl der immer wieder von den Gegnern verwendete Spruch und Aufkleber "FCK AfD" zu bedeuten habe (tatsächlich: "Fuck AfD", was er natürlich weiß): ob das ein Fußball-Club sei, oder dieses oder jenes, bis ihm schließlich die Erleuchtung gekommen sei: F stehe für "freiheitlich", C für "christlich" und K für "konservativ" - und genau dies alles sei die AfD!
Jörn König schließlich brachte den derzeitigen Zustand unsere Landes bündig auf die Formel: "Der Staat ist im Arsch, das Land ist in der Grütze." König erinnerte an das Widerstandsrecht nach Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes und kündigte an, dieses Recht im Bundestag mit friedlichen Mitteln wahrzunehmen.
 
Gut 200 Zuschauer, so die Schätzung Dietmar Friedhoffs, erlebten dieses Wahlkampffest mit Bratwurst vom Grill, die Kulisse der "Gegendemonstranten" zeigte sich weiter geschrumpft, auf jetzt vielleicht noch 40 Figuren. Der Polizei ist wiederum für den souveränen Schutz zu danken (dieses Mal wieder mit weiträumig aufgestellten Absperrungen). Einige Gegner hatten sich indes eingeschlichen und nervten zeitweise mit schrillem Gepfeife, sie wurden jedoch mehr oder weniger höflich, jedenfalls zügig hinauskomplimentiert und konnten die Stimmung von Aufbruch und Zuversicht nicht im Geringsten trüben. - Freuen wir uns auf den 24. September! (afd/aup)

Pressemitteilung

 

Kundgebung auf dem Georgsplatz am 15.09.2017
AfD-Parteichef Prof. Dr. Jörg Meuthen kommt nach Hannover

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Die AfD in der Region Hannover lädt im Endspurt des Bundestagswahlkampfes zum Wahlkampffest ein. Es wird Bratwurst und alkoholfreies Bier gratis ausgeschenkt. Hauptredner der Kundgebung am Freitag, den 15.09.2017 um 16 Uhr, wird der AfD-Parteichef Prof. Dr. Jörg Meuthen sein. Weitere Redner sind der niedersächsische AfD-Landesvorsitzende Armin-Paul Hampel und die Hannoverschen AfD-Direktkandidaten.

Hannover, 12. September 2017

Hannover (afd) – Die AfD lädt ein zu einem Wahlkampffest mit kostenloser Bratwurst und alkoholfreiem Bier ein. Natürlich wird es auch zünftige Wahlkampfreden geben. Hauptredner wird der AfD-Parteichef Prof. Dr. Jörg Meuthen sein, der etwa um 17:30 Uhr erwartet wird.  Weitere Redner davor sind der niedersächsische AfD-Landesvorsitzende Armin-Paul Hampel und die Hannoverschen AfD-Direktkandidaten.

Es werden etwa 400-500 Teilnehmer erwartet.

Dr. Jörg Meuthen ist seit Juli 2015 einer von zwei Bundessprechern der Alternative für Deutschland (AfD). Er hat fünf afrikanische Patenkinder. Von Juli 2015 bis Oktober 2016 war er einer von drei Landessprechern der Partei in Baden-Württemberg. Er war Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016 und ist seit Mai 2016 Landtagsabgeordneter. Er ist Fraktionsvorsitzender und Oppositionsführer.

Bitte vormerken:

STAATSBESUCH:

Der frühere tschechische Staatspräsident Václav Klaus kommt am 20.09.17 nach Hannover!

Über die AfD:

Die AfD ist die erfolgreichste Parteineugründung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde als Reaktion auf den „Euro-Rettungsschirm“ am 6. Februar 2013 in Berlin gegründet. Nach gerade mal vier Jahren ist sie mit 168 Sitzen in 13 Landtagen und im EU-Parlament vertreten.

In der Region Hannover hat die AfD bereits über 400 Mitglieder, dabei lag das Mitgliederwachstum im Jahr 2016 bei über 60 %. Seit den Kommunalwahlen im September 2016 ist die AfD viertstärkste Fraktion in der Regionsversammlung (10,1 %; 9 Sitze) und im Stadtrat der Landeshauptstadt (8,6 %; 6 Sitze). Dazu kommen noch 66 Mandate in Stadt-, Gemeinde-, Orts- und Stadtbezirksräten.

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AfD-Infostand in Vahrenwald überfallen

Ein Infostand der AfD in Vahrenwald vor dem Marktkauf ist am Dienstag, den 05.09.17, überfallen worden. Eine Person fuhr mit dem Fahrrad in den Infostand hinein, nahm einen Koffer mit Werbematerial an sich und verteilte den Inhalt auf der Straße.

Hannover, 06. September 2017

Hannover (afd) – Die AfD Hannover veranstaltete gestern in Vahrenwald vor dem großen Marktkauf einen Infostand. Themen waren die bevorstehende Bundestagswahl und die Sammlung von Unterstützungsunterschriften für die Landtagswahl.


Nach einigen verbalen Beleidigungen („Nazi“) für die ehrenamtlichen AfD-Standmitglieder kam es dann zu Spuckattacken, was das Niveau der Störer deutlich macht. Höhepunkt war dann eine „Schussfahrt“ mit Fahrrad in den Infostand hinein und der gleichzeitige Diebstahl eines Koffers mit AfD-Werbematerialen, die dann im weiteren Umkreis auf der Straße verteilt wurden.


Vahrenwald ist, wie ein Großteil der gesamten deutschen Gesellschaft, tief gespalten. Viele Bürger sehen die Fehlentwicklungen der Merkel-Regierung und geben daher der AfD als „einzige Opposition“ bereitwillig eine Unterstützungsunterschrift. Andere wiederum fühlen sich berechtigt, den Wahlkampf der AfD mit Gewalt zu behindern. Möglicherweise sind diese nützlichen Idioten aufgestachelt von hasstriefenden Aussagen wie z. B. „...man muss Positionen und Personal der Rechtspopulisten attackieren“ des SPD-Fröhlichkeitsbeauftragten Dr. Ralf Stegner.


Die AfD in Hannover freut sich auf die kommenden Bundestags- und Landtagswahlen in der Gewissheit, dass viele AfDler mit Berufs- und Lebenserfahrung in die Parlamente einziehen werden und sich viele bisherige Berufspolitiker dem Arbeitsmarkt stellen werden müssen wie jeder normale Bürger. 14mal in Folge ist die AfD in ein Parlament eingezogen. Es folgt im September das Meisterstück Nr. 15 (Bundestag) und im Oktober ein Niedersächsischer Landtag mit AfD-Blau, also endlich richtig „bunt“.

Über die AfD:
Die AfD ist die erfolgreichste Parteineugründung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde als Reaktion auf den „Euro-Rettungsschirm“ am 6. Februar 2013 in Berlin gegründet. Nach gerade mal vier Jahren ist sie mit 168 Sitzen in 13 Landtagen und im EU-Parlament vertreten.
In der Region Hannover hat die AfD bereits über 400 Mitglieder, dabei lag das Mitgliederwachstum im Jahr 2016 bei über 60 %. Seit den Kommunalwahlen im September 2016 ist die AfD viertstärkste Fraktion in der Regionsversammlung (10,1 %; 9 Sitze) und im Stadtrat der Landeshauptstadt (8,6 %; 6 Sitze). Dazu kommen noch 66 Mandate in Stadt-, Gemeinde-, Orts- und Stadtbezirksräten.
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"Welfen hatten noch Selbstbehauptung in den Genen -
das heutige Deutschland ist der Fußabtreter der Welt"

Alexander Gauland zeichnet die Lage auf dem Trammplatz so dramatisch, wie sie ist
Hannover (afd) - Der Wahlkampf kommt auf Touren: Mit Alexander Gauland kam 30 Tage vor der Bundestagswahl ein politisches Schwergewicht der AfD auf den Trammplatz. Vor rund 250 Zuhörern beeindruckte der Grandseigneur der AfD mit einer relativ kurzen, aber umso gehaltvolleren Rede, und jedes einzelne Wort war ein Argument dafür, am 24. September die AfD zu wählen.CI Facebook Signet 2017
Der hochgebildete Konservative schlug vor der Kulisse des Rathauses zunächst einen Bogen von den Welfen mit ihrer stolzen Geschichte zum heutigen Deutschland, und der Vergleich fiel niederschmetternd aus: "Die Welfen hatten noch den Willen zur Selbstbehauptung in den Genen, das heutige Deutschland aber ist der Fußabtreter der Welt", sagte Gauland unter lautem Beifall. "Das wollen wir ändern, und deshalb muss die AfD in den Bundestag einziehen!" Sie sei die einzige Opposition, und es müsse endlich wieder leidenschaftliche Debatten im Bundestag geben. "Oder haben Sie eine Debatte gehört, etwa zu den Machenschaften der NSA, zu den Russland-Sanktionen oder zur Masseneinwanderung?", fragte er rhetorisch.
Gauland umriss den katastrophalen Ist-Zustand: Terror und Kriminalität haben das Land verändert, die illegale Masseneinwanderung ist ungebrochen, die türkischstämmige "Integrationsministerin" Özuguz behauptet allen Ernstes, außer in der Sprache sei eine spezifisch deutsche Kultur nicht identifizierbar, und die Regeln des Zusammenlebens mit den Zugewanderten müssten täglich neu ausgehandelt werden. "Wer so etwas sagt, muss ins tiefste Anatolien zurückgeschickt werden", sagte Gauland. Eine doppelte Loyalität könne es nicht geben: Entweder sei man Deutscher - oder Türke.
In der "Flüchtlings"-Frage vertritt Gauland das, was der politisch-mediale Komplex wohl eine "harte Linie" nennen würde: "Wer nicht hierher gehört, muss dahin zurückgeschickt werden, wo er hergekommen ist!" Er forderte einen konsequenten Schutz der Grenzen. Es sei absurd, dass man ohne Papiere ins Land kommen könne, aber - ohne Papiere - nicht abgeschoben werden könne. Und ganz generell: "Wir sind nicht dazu da, die sozialen und wirtschaftlichen Probleme der Welt zu lösen!"
Erstmals war der Versammlungsort einer solchen AfD-Veranstaltung nicht weiträumig durch Schutzgitter abgesperrt, sondern frei zugänglich. Die obligatorischen "Gegendemonstranten" wurden von der Polizei jedoch auf der anderen Seite des Friedrichwalls auf Abstand gehalten. Am freien Zugang lag es indes nicht, dass es um 17.08 Uhr zu einem Zwischenfall kam: Ein Mann stürmte aus dem Kreis der Zuhörer plötzlich nach vorn und warf einen Stehtisch auf der Rednerbühne um. Er konnte sofort überwältigt werden und wurde von der Polizei abgeführt. Nach kurzer Unterbrechung setzte der alte Haudegen Gauland seine Rede fort: "Wir lasfsen uns das Land nicht von diesen Idioten wegnehmen!"
Nach dem mit langem Beifall verabschiedeten Hochkaräter Gauland zu sprechen, ist für jeden Redner eine Herausforderung, und Bundestagskandidat Dietmar Friedhoff meisterte das gekonnt. Friedhoff spießte vor allem die Lebenslügen grüner Umweltpolitik auf und bekannte sich leidenschaftlich zum Diesel. Dem aktuellen Jubel über die angeblich so gute Kassenlage der öffentlichen Haushalte setzte er die ernüchternde Tatsache entgegen, dass den Bürgern ja auch immer mehr Steuern abgepresst werden.
Die aktuelle Hysterie um den Dieselmotor, "das erfolgreichste deutsche Exportprodukt aller Zeiten", griff auch unser Landesvorsitzender Paul Hampel auf. Die US-Autokonzerne hätten es bis heute nicht fertiggebracht, einen ähnlich guten Dieselmotor zu bauen wie die deutsche Automobilindustrie, und deshalb habe man VW, im Zusammenspiel mit der Regierung und den Behörden, bewusst in die "Dieselfalle" laufen lassen. Hampel sprach von einem "Wirtschaftskrieg" und warf dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Weil vor, er habe VW im Stich gelassen, statt dem Unternehmen den Rücken zu stärken.
Als weiteres aktuelles Thema griff Hampel das Verbot der linksextremistischen Internetseite "linksunten.indymedia.org" durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf. "Dieser kriminelle Mob ist von den Kartellparteien bewusst eingesetzt worden", sagte Hampel, zum Beispiel, um die AfD niederzuhalten, aber inzwischen gehe auch den etablierten Parteien "der Arsch auf Grundeis". Scharf kritisierte Hampel die Ausdünnung und das Kaputtsparen der Polizei und den Niedergang der Bundeswehr, ein Thema, das dem ehemaligen Berufsoffizier besonders nahegeht.
Abschließend räumte Bundestagskandidat Jörn König mit der häufig gehörten Meinung auf, Wahlen könnten nichts ändern. Das stimme nicht. Der Brexit und die Wahl Trumps hätten das Gegenteil bewiesen. - In diesem Sinne: Freuen wir uns auf den 24. September! (afd/aup)

Pressemitteilung

AfD-Kundgebung vor dem Neuen Rathaus am 25.08.2017
Spitzenkandidat Dr. Alexander Gauland kommt nach Hannover

Die AfD in der Region Hannover bietet im Bundestagswahlkampf einen weiteren Höhepunkt an. Hauptredner einer Kundgebung wird Dr. Alexander Gauland sein. Die Versammlung findet am Freitag, den 25.08.2017 um 17 Uhr, auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus statt.

Hannover, 22. August 2017

Hannover (afd) – Dr. Alexander Gauland, Spitzenkandidat der AfD im Bundestagswahlkampf, kommt zu einer Kundgebung nach Hannover auf dem Trammplatz. Er wird als Hauptredner um 17 Uhr beginnen, danach folgen der niedersächsische AfD-Landesvorsitzende Armin-Paul Hampel und die Hannoverschen Direktkandidaten. Gauland

Es werden etwa 300-400 Teilnehmer erwartet. 

Alexander Gauland war Staatssekretär unter Ministerpräsident Walter Wallmann (CDU). Später arbeitete er als Herausgeber und Geschäftsführer der Märkischen Allgemeinen Zeitung in Potsdam. Er ist heute als freier Publizist tätig. Dr. Alexander Gauland ist Fraktionsvorsitzender der AfD im Brandenburgischen Landtag.

Paul Hampel wird, wie so häufig, mit seiner Rede die Zuschauer mitreißen und dabei inhaltlich die Ideen und Konzepte der AfD darstellen.

Über die AfD:

Die AfD ist die erfolgreichste Parteineugründung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde als Reaktion auf den „Euro-Rettungsschirm“ am 6. Februar 2013 in Berlin gegründet. Nach gerade mal vier Jahren ist sie mit 168 Sitzen in 13 Landtagen und im EU-Parlament vertreten.

In der Region Hannover hat die AfD bereits über 400 Mitglieder, dabei lag das Mitgliederwachstum im Jahr 2016 bei über 60 %. Seit den Kommunalwahlen im September 2016 ist die AfD viertstärkste Fraktion in der Regionsversammlung (10,1 %; 9 Sitze) und im Stadtrat der Landeshauptstadt (8,6 %; 6 Sitze). Dazu kommen noch 66 Mandate in Stadt-, Gemeinde-, Orts- und Stadtbezirksräten.

Pressekontakt:

Alternative für Deutschland
Dipl.-Ing., MBA Jörn König 
+49-151 171 09997

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